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    ZWG - Zeitschrift für Weltgeschichte

    Interdisziplinäre Perspektiven

    Die Zeitschrift für Weltgeschichte (ZWG) bietet ein deutschsprachiges Forum für die internationale Debatte und Forschung über Global- und Universalgeschichte. Die ZWG sucht die Kooperation mit Regionalstudien, lädt Mitarbeiter aus anderen Disziplinen ein und wendet sich an eine breite Öffentlichkeit.

    Die ZWG erscheint in zwei Heften pro Jahr mit je etwa 150 S. und kostet pro Ausgabe 30,- Euro. Die Zeitschrift kann beim Verlag bestellt werden: order@peterlang.com

    Herausgeberkreis:
    Dariusz Adamczyk, Warschau / Manuela Boatcă, Berlin / Christian Cwik, Wien / Beate Eschment, Berlin / Claus Füllberg-Stolberg, Hannover / Bernd Hausberger, Mexiko / Klemens Kaps, Linz / Peter Kehne, Hannover / Andrea Komlosy, Wien / Jürgen G. Nagel, Hagen / Hans-Heinrich Nolte, Barsinghausen / Ralf Roth, Frankfurt / Helmut Stubbe da Luz, Hamburg / Asli Vatansever, Istanbul

    Geschäftsführend: Jürgen G. Nagel

    Redaktion:
    Michael Bertram, Schellerten / Jens Binner, Celle / Harald Kleinschmidt, Tokio / Christian Lekon, Ankara / Helmut Prantner, Wien

    Preis der Zeitschrift für Weltgeschichte

    Die Zeitschrift für Weltgeschichte (ZWG) sieht es als eine ihrer Aufgaben an, Forschungen zur Welt- und Globalgeschichte in deutscher Sprache zu fördern, um eine stärkere universitäre Verankerung dieses Fachgebietes anzuregen. Daher setzen die Herausgeber der ZWG den mit 2000 EUR dotierten Preis der Zeitschrift für Weltgeschichte zum dritten Mal aus. Er wird für die beste deutschsprachige und publizierte oder publikationsfähige Erstlingsmonographie zur Welt- und/oder Globalgeschichte der letzten drei Jahre (über Themen ab der Periode, die wir in Europa Mittelalter nennen) vergeben, in der Regel also eine Dissertation. Der Preis wird nur vergeben, wenn das Gremium aus Herausgebern einen Beschluss mit absoluter Mehrheit fasst.

    Die ZWG erscheint im Peter Lang Verlag und bietet ein deutschsprachiges Forum für internationale Forschungen und Debatten über Global-, Welt- und Universalgeschichte. Die ZWG sucht die Kooperation mit Regionalstudien, lädt Mitarbeiter aus anderen Disziplinen ein und wendet sich an eine breite Öffentlichkeit.

    Bisherige Preisträger: 

    2021
    Lisa Hoppel: Internationalistischer Nationalismus. Lehren aus dem panafrikanischen Befreiungskampf.  



    2018
    Felix Schürmann: Der graue Unterstrom. Walfänger und Küstengesellschaften an den tiefen Stränden Afrikas (1770–1920).



    2015
    Ruben Quaas: Fairtrade. Eine global-lokale Verflechtungsgeschichte am Beispiel des Kaffees.

     

    ZWG - Jahrgänge

    Jg. 19 (2018)

    Heft 1
    Aufsätze:
    Leonid E. Grinin & Andrej V. Korotaev: Afroeurasisches Weltsystem: Seine Ursprünge, Geschichte und sein Stellenwert
    Raimund Schulz: Über Wasser und Wüsten – Transsaharische Horizonte der mediterranen Welt im 6. und 5. Jahrhundert v. Chr.
    Kleinschmidt Harald: Die sogenannte „Englische Schule“ in der Theorie der Internationalen Beziehungen und die Lehre von der Expansion der „international society“
    Ralf Roth: Die automatische Fabrik als Zukunft in der Vergangenheit
    Hans-Heinrich Nolte: Review: Neue Publikationen zu Eurasiafrika und Eurasien

    Rezensionen

    Heft 2 
    Aufsätze:
    Andrea Komlosy: Krisen, lange Wellen und die Weltsystemtheorie
    Dietrich W. Otto: Globalisierung des Rechts: Regulierungsregime Luftrecht
    Ricardo Márquez García: Jamaikanische Missionare an der kamerunischen Küste am Vorabend der deutschen Kolonisierung (1844–1887)
    Julia Harnoncourt: Trabalho escravo im Amazonasgebiet: Peripherisierung, unfreie Arbeit und Weltmarkt
    Jürgen G. Nagel: Als der Kaiser den Dschihad erfand. Zur »Revolutionierung« des islamischen Orients durch das Deutsche Reich im Ersten Weltkrieg
    Harald Kleinschmidt: Review: Zum Stand der Forschung über den Rassismus im 18. und frühen 19. Jahrhundert

    Rezensionen